ditte schupp


Ditte Schupp, geboren in Wiesbaden, verbrachte ihre Kindheit am Fränkischen Theater Schloß Maßbach in Unterfranken. Dort arbeitete ihre Mutter als Bühnenbildnerin, ihr Vater als Schauspieler und Regisseur.
Dieser Umstand führte sie früh selbst zur Schauspielerei, zum Gesang und zur Performance
1982-1985 besuchte sie die Neue Münchener Schauspielschule, die sie 1985 mit der Bühnenreifeprüfung abschloss.
Zahlreiche Engagements an verschieden Stadttheatern in Deutschland, die artistische Arbeit in einer internationalen Straßentheatergruppe, als auch Erfahrungen im Experimentaltheater folgten.
Ebenso spielte sie in vielen Fernsehspielen und Kinofilmen, zuletzt „Autistic Disco"( Regie Hans Steinbichler) der 2007 in Deutschland anlaufen wird. Darüber hinaus arbeitet sie als Sprecherin: Kommentar, Hörspiel, Lesungen, als auch Synchron oder Werbung.
Ab 1990 begann sie für sich selbst Soloprojekte zu entwickeln und an verschiedenen Orten aufzuführen, wie zum Beispiel ihren Liederabend „Ich bin ja so verliebt“ im Spiegelzelt eines Münchner Sommerfestivals, „Wie werde ich Filmstar?“ im Rahmen des Münchner Filmfestivals oder "Gesegneten Laibes" das sie 1999 schwanger bis zwei Wochen vor der Niederkunft spielte. Seit Juni 1999 ist sie Mutter eines Sohnes.
Frühe und jähe Erfahrungen mit dem Tod, als auch die zunehmende Beschäftigung mit Buddhismus, beeinflussten ihre Arbeit und mündeten in dem Wunsch, ein Sparten übergreifendes Projekt darstellender und bildender Kunst zum Thema Tod, ins Leben zu rufen.
Dabei ist es ihr ein besonderes Bedürfnis Menschen miteinander zu vernetzen, die sich, bedingt durch ihre Arbeit, für gewöhnlich allein mit diesem Thema auseinandersetzen.